4. Lauf Tamiya-Cup 2009 in Dintikon 25./26. April 2009

Bewertung:  / 10
SchwachSuper 

Auf dem tollen Gelände mit der neuen Piste vom Hobbyshop Hässig, wurde das erste Aussenrennen vom Tamiya Euro-Cup durchgeführt. Da auch das Wetter mitspielte, konnten wir auf eine schöne Veranstaltung hoffen. Turbulent ging es nicht nur in der Formel-Klasse zu, auch die anderen Klassen waren nervenaufreibend.

 

Freitag 24. April

Kurz nach 18.00 Uhr trafen wir (Mario, Dominique und Andy) auf dem Gelände der Rennpiste vom Hobbyshop Hässig ein. Nach dem richtigen Platzieren des Wohnmobils und Ausrichten des Pavillonzelts inspizierten wir die Rennpiste. Sie wirkte auf den bekannten Videos grösser, was sich aber später nicht gross bemerkbar machte. Etwas sorge bereiteten uns die 180 Grad Kurven und die runden Deckel am Scheitelpunkt, aber dazu später mehr. Die Anlage selbst machte von der Infrastruktur einen tollen Eindruck. Nebst gedeckter Festbeiz und Zeitmesswagen, waren die Sanitäranlagen inklusive Duschen der Höhepunkt. Solche Anlagen wünscht man sich bei jeder Rennpiste. Abends wurden noch letzte Einstellungen vorgenommen, um für das morgige Training bereit zu sein.

Samstag 25. April

Nach der sehr kalten Nacht stand einem sonnigen Training nichts mehr im Weg. Die hohe Starterzahl liess nur ein gezeitetes Training in den Vorlaufgruppen zu. Auch Patrik, der momentane Leader der Top-Stock-Klasse traf nun ein, somit war das ganze Team komplett.
Leider musste die Formel-Klasse erleben, wie schlecht sich feiner Asphaltbelag mit Blütenstaub von Moosgummireifen befahren lässt. Selbst sehr erfahrene Piloten namens Matthias Meier und Roland Büchi bekundeten Mühe. Leider verziehen die Streckenbegrenzungen keine Fehler, es musste nach jeder Trainingsfahrt kräftig geschraubt und frisch eingestellt werden. Hingegen hatten die Fahrzeuge mit Gummireifen keine Probleme auf diesem Belag. Diese konnten sich mit der Reifenwahl oder Setup-Feinabstimmung begnügen. Patrik konnte sich bis am Abend stetig steigern und fuhr immer schnellere Rundenzeiten. Der klare Vorteil von Liestal war aber leider weg und es fuhren einige Fahrer gleiche Rundenzeiten wie Patrik.
Ab 15.30 Uhr wurde wie gewohnt der erste Vorlauf in allen Klassen gefahren. Leider kämpfte das VA-RACING TEAM in der Formel-Klasse mit stumpfen Waffen und konnten keine guten Resultate erzielen. Bei Patrik zeichnete sich hingegen ein knapper Dreikampf an der Spritze ab. Er beendete den ersten Vorlauf auf Platz drei.
Abends war die Piste frei für Training aller Art und wir liessen es uns nicht nehmen, für die SRCCA-Meisterschaft bereits ein Setup für diese Piste zu finden. Diese Veranstaltung findet bekanntlich im Herbst statt.

Sonntag 26. April

An der Fahrerbesprechung wurden die letzten Details der Rennleitung bekannt gegeben. Danach wurde sofort mit den nächsten Vorläufen begonnen. Leider zeigten sich die Tipps eines Pro10-Fahrers als wenig dienlich, waren die Formelfahrzeuge einfach nicht fahrbar auf diesem Belag. In der Top-Stock Kategorie zeichnete sich wiederum ein knapper Spitzenkampf ab. Für unser Team versöhnlich, konnte sich Patrik auf einem guten dritten Platz für die Finalläufe qualifizieren.
In der Mittagspause wurde der „Beauty-Contest“ mit der schönsten Karosserie durchgeführt. Prämiert wurde ein wirklich schönes Modell mit einer hervorragenden Airbrush-Lackierung.
Nach der Mittagspause ging das Leiden der Formelfahrer aus unserem Team weiter. Besonders tief sass der Frust bei Andy, hatte er bereits zum x-ten mal einen Akkuhalter ausgetauscht und nun brach im ersten Finallauf nochmals das gleiche Teil, für weitere Finalläufe waren keine Ersatzteile verfügbar, somit konnte Andy keine weiteren Finalläufe bestreiten. Auch andere Fahrer bekundeten arge Mühe und konnten sich mit Müh und Not über die 7 Minuten Länge retten. Am besten gelang dies Matthias Meier. Er stellte auch eine neue schnellste Runde von unter 17 Sekunden auf.
In der Top-Stock Klasse schloss das Feld immer dichter zur Spitze auf. Im letzten Finallauf lagen sogar 5 Fahrer in der gleichen Runde. Etwas versöhnlich stimmte uns deshalb der hervorragende vierte Platz von Patrik in der Schlussrangliste des heutigen Tages. Somit durfte unser Team zumindest einen Pokal mit nach Hause nehmen.
Abends gab Andy bekannt, dass ein Klassenwechsel für ihn beschlossene Sache sei. Zum Rennen in Hinwil wird er deshalb in der Euro-GT Klasse starten.
Wir möchten uns am Schluss für die hervorragende Infrastruktur, sowie dem Küchenpersonal für ihre feinen Speisen bedanken. Auch der Veranstalter selbst gebührt Dank, wurde doch die Anlage von ihm zur Verfügung gestellt. Einige Teamfahrer werden gerne hierher zum Training zurückkehren, um von dieser herrlichen Infrastruktur zu profitieren.
Die detaillierten Resultate und Fotos sind auf den unten aufgeführten Links abrufbar.

Bericht: Andy Vögtli

 

Bilder 

Resultate